Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Vorsicht! Extrem befremdliches Geschäftsgebahren bei Wechsel zwischen congstar-Marken

      Vorab: Ich bin ab heute Kundin eines anderen Mobilfunkanbieters und lege auch in Zukunft keinen Wert auf weitere Geschäftsbeziehungen zur congstar GmbH. Allerdings verdient es der im Folgenden beschriebene Vorgang meiner Meinung nach, öffentlich gemacht zu werden:

      Ich war mehrere Jahre Kundin bei congstar und wollte Ende Oktober/Anfang November von der Kernmarke zu ja!Mobil wechseln, und dabei meine Rufnummer mitnehmen. Habe also den alten Vertrag bei congstar gekündigt und darauf verwiesen, dass ich die Rufnummer zu ja!Mobil mitnehmen will. Zunächst lief noch alles regulär, ich erhielt die Kündigungsbestätigung zum 31.10. und auch die Info, dass man zur Kenntnis genommen habe, dass ich die Nummer mitnehmen will. Um die Portierungsgebühr von 24,99 Euro begleichen zu können, zahlte ich noch ausreichend Geld auf mein congstar-Guthabenkonto. Der Kontostand betrug einige Tage vor dem 31.10. ca. 29 Euro. Nachdem ich dann am 1.11. die ja!Mobil-SIM-Karte aktiviert und dabei die Rufnummernmitnahme beantragt hatte, erhielt ich von congstar eine Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Guthaben für eine Rufnummernportierung nicht ausreichend sei. Bei einem Anruf bei der Hotline wurde mir mitgeteilt, mein aktuelles Guthaben bei congstar betrage 20,12 Euro. Da die Mitarbeiterin bei der Hotline keine Einsicht in die Zu- und Abbuchungen auf meinem Guthabenkonto hatte, schrieb ich also als nächstes eine Mail an den Kundenservice, in der ich wissen wollte, was mit den ca. 9 Euro Differenzbetrag geschehen sei. Am nächsten Tag erhielt ich die Antwort, um das beantworten zu können, müsse ich mein Einverständnis geben, damit congstar die Nutzungsdatenübersicht für meine Karte aktivieren könne; dieses Einverständnis gab ich.

      Ab diesem Zeitpunkt wurde das Verhalten von congstar dann sehr befremdlich: Ich erhielt einige Stunden später die Mitteilung, man habe jetzt die Auszahlung der verbleibenden 20,12 Euro auf mein hinterlegtes Bankkonto veranlasst. Meine Frage, was mit den ca. 9 Euro passiert sei, wurde einfach ignoriert, ebenso gab es auch keine weiteren Informationen dazu, wie es mit der Rufnummernportierung weitergehen sollte. Wiederholte Nachfragen meinerseits zu diesen Themen wurden dann einfach ignoriert.

      Da ich Montagabend dann genug vom Geschäftsgebahren der congstar GmbH hatte, habe ich dann noch versucht, den angeleierten Vertrag mit ja!Mobil zu stornieren; da kam allerdings dann auch nur eine Antwort, die man eigentlich nur als saublöd bezeichen kann; man merkt, dass beide Marken zum selben Anbieter gehören...

      Die Tatsache, dass man mir Informationen über den Verbleib der ca. 9 Euro einfach verweigert, kann ich eigentlich nur dahingehend interpretieren, dass die congstar GmbH ein Fehlverhalten ihrerseits vertuschen will; gäbe es einen rechtmäßigen Grund für diese Abbuchung, hätte man mir diesen innerhalb von nunmehr fünf Tagen wohl mitteilen können. Man ruht sich des Weiteren wohl auf der Tatsache aus, dass bei einer Rufnummernmitnahme zwischen Marken desselben Anbieters Beschwerden bei der Bundesnetzagentur ins Leere laufen. Trotz dieser Tatsache, und obgleich sich der finanzielle Schaden noch in Grenzen halten mag, finde ich den Verlust meiner bisherigen Rufnummer so ärgerlich, und das Verhalten der congstar GmbH dermaßen dreist, dass ich als nächstes beim Verbraucherschutz in Erfahrung bringen werde, ob ich hier rechtlich weiter vorgehen und mir mindestens meine alte Rufnummer zurückholen kann.
    • Hi!

      Wenn man das Datum so betrachtet würde ich pauschal von einer ganz normalen Abbuchung deines Tarifs ausgehen, daher die 9 Euro. Prepaid geht immer 30 Tage.

      Das man deine Anfragen zu den 9 Euro ignoriert hat ist sicherlich unschön aber bei anderen Anbietern sicherlich auch nicht anders, wenn der Kunde weg will.

      Was hingegen die Rufnummer angeht, die ist nun weg. Da kommste nimmer ran.

      Grüße